Antike aneignen
Das Seminar setzt sich mit architektonischen (Um-) Interpretationen
antiker Bauwerke in späteren Epochen auseinander. Anhand einzelner
Bauten der römischen Antike soll deren bauliche Veränderung
bzw. Aneignung in späteren Epochen und Kulturen exemplarisch
untersucht werden.
Das geographische Spektrum umschließt dabei Beispiele aus
dem gesamten ehemaligen Römischen Reich – vom in eine
Festung verwandelten Kolosseum über den zur Stadt gewachsenen
Diokletianspalast in Split bis zur aus dem Jupitertempel hervorgegangenen
Omayyadenmoschee in Damaskus. Zentrale Fragestellungen betreffen
die Art der konkreten baulichen Verwendung der Antike ebenso wie
die daraus hervorgehenden ideengeschichtlichen Bewertungen und Motivationen.
Einer knappen Einführung in die römische
Baukunst der Antike folgen Auseinandersetzungen mit einzelnen Fallbeispielen
in ihrem historischen und auch literarischen Kontext. Spaß
am selbständigen Lesen und Recherchieren, baugeschichtliches
Interesse und Antikenbegeisterung (!) sind selbstverständliche
Voraussetzung für ein Verständnis der komplexen Thematik.
Leistungsnachweis:
Referat/Hausarbeit
Betreuung:
Erik Wegerhoff
Zeit/Ort:
montags 10-12 Uhr, A 606
Anmeldung:
Motivationsschreiben an: erik.wegerhoff@tu-berlin.de
Scheine:
SE 5.7 (4 SWS)
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